Resilienz: Im Folgenden sollen verschiedene Fragen erläutert werden:

Warum
gehirngerecht?
Was ist
gehirngerecht?
Wie
funktioniert das?
Wozu
gehirngerecht?

 


Warum gehirngerecht

Die Biologie des Menschen und damit auch die Struktur unseres Gehirns hat sich seit vielen zehntausend Jahren nicht geändert. Wohl aber die Art und Weise, wie wir mit ihm umgehen und welche Anforderungen wir an unser Gehirn stellen. So gibt es eine Vielzahl von Dingen, die das Gehirn kann und nicht kann. Mit dem Wissen, um die Möglichkeiten des Gehirns, seiner Funktionsweise und weitergehend die Funktionsweise von Menschen kann eine Basis geschaffen werden, die …

  • die Grundlagen der Hirnforschung in die praktische Anwendung im Bereich Kommunikation und Arbeit ermöglicht,
  • die in einem Miteinander mit den eigenen Möglichkeiten zu einem besseren Zugang zu eigenen Potenzialen, Ressourcen und Fähigkeiten verhilft,
  • die Funktionsweise des Gehirns in Alltagssituationen übersetzt
  • und somit eine Bedienungsanleitung für das menschliche Gehirn im Sinne gehirngerechter Arbeit und gehirngerechter Kommunikation ermöglicht.


Was ist gehirngerecht

Gehirngerecht ist all das, was es dem Gehirn erlaubt, so zu funktionieren, wie es die Bedürfnisse, Strukturen und Informationsverarbeitungsmechanismen die in ihm vorherrschen, bestmöglich bedienen.

Zentral sind hier bei folgende Bereiche:

  • serielle Verarbeitung von Informationen
  • begrenzte Aufnahme von gleichzeitigen Reizen (3-5)
  • das Wissen um Priming und Bahnungsphänomene
  • innere Haltung und der daraus resultierende Zugriff auf Wissensinhalte


Wie funktioniert das

Gehirngerecht meint, sich den Anforderungen des Gehirns im besten Sinne anzupassen. Hierbei sind für mich gehirngerechte Kommunikation und gehirngerechte Arbeit zentral in meiner Arbeit. Für den Bereich der gehirngerechten Kommunikation sind folgende Prinzipien zentral und wichtig:

Das Gehirn liebt…

  • Struktur
  • Fragen mehr als Antworten
  • die Beantwortung der Fragen warum, was, wie und wozu
  • deduktives statt induktives Lernen
  • gute Bilder
  • Geschichten
  • Eindeutigkeit in Aussagen
  • Angebote und Methoden zum Feedback

Im Bereich der gehirngerechten Arbeit haben sich u.a. folgende Prinzipien als sinnvoll erwiesen, wenn es um die Steigerung von Gesundheit, Produktivität und Wohlbefinden geht:

  • Singletasking statt Multitasking
  • Beachtung ultradianer Rhythmen bei der Arbeitsgestaltung
  • Integration von Ruhezeiten zur Erhaltung der Lern- und Konzentrationsfähigkeit
  • Nutzung multisensorischer Prinzipien zur geistigen Flexibilitätssteigerung
  • Stimmungsbildende Elemente für Wohlbefinden und Kreativität

Diese Prinzipien und viele mehr finden Sie in Das Ginkgo-Prinzip beschrieben und bilden sich in unserer Beratungsleistung ab.


Annahme und Akzeptanz

Dieses Konzept beschreibt eine wertschätzende Grundhaltung im Umgang mit anderen. Wenn man in der Begegnung mit einem Mitarbeiter, im Gespräch mit einem Kollegen oder in der Unterhaltung mit Freunden einmal bewusst versucht, das, was der andere sagt – und sei es nur für einen Moment – anzunehmen und zu akzeptieren, dann können Dinge passieren, die man nicht erwartet hat – positiv gesehen. In erster Linie ermöglicht diese Art des Umgangs mit anderen, ihre Konzepte und Ideen zu verstehen, ohne sie gleich in eine der berühmten Schubladen zu stecken. Kein „Ja, aber“ zerstört die Gedanken des anderen und wischt sie mit der eigenen Meinung weg. Als weiterer konstruktiver Aspekt ist das Gehört- und Gesehenfühlen des Gesprächspartners. Voraussetzung für diese Art der Kommunikation ist Zeit, Achtsamkeit und Interesse am anderen wie auch an der Lösung. Auf Dauer bewirkt diese Art des Umgangs miteinander wahre Wunder.


Dankbarkeit

Ein „Danke“ ist die universelle Währung mit unschätzbarem Wert für jeden Einzelnen. Dankbarkeit zeigt sich nicht in Form des Gehaltes auf dem Konto, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Es ist sicherlich eine Form „Danke“ für die Arbeit zu sagen, aber ein ehrliches, gesagtes Danke ist zuweilen mehr Wert – zumindest für das gute Gefühl des Gegenübers. Sagen Sie einfach einmal „Danke!“. Wenn man es geübt hat, wird es ganz leicht. Aber Achtung, Sie werden am Anfang dieses Experimentes vielfach in große Augen schauen, Sie werden Leuten begegnen, die damit nicht umgehen können, dass man ihnen dankt und Sie werden vielleicht auch dem einen oder anderen „gern geschehen“ begegnen. Freuen Sie sich auf diesen Versuch, Mitmenschen ein gutes Gefühl zu geben und das einzig und allein mit fünf ehrlich gemeinten Buchstaben.


Ziele

Zielvereinbarungen mit Untergebenen und Vorgesetzten sind Alltag in vielen Unternehmen. Auch privat setzen wir uns immer wieder Ziele, die wir erreichen wollen. Wie aber muss ein Ziel beschaffen sein? Selbsterreichbar sollte es sein, dazu positiv formuliert. Das heißt statt „ich will hier weg“ sollte es heißen: „Ich will nach Hause“. Statt „ich will mehr haben, als mein Nachbar“ sollte es heißen: „Ich möchte eine Million auf der Bank haben“. Wenn man sich ein Ziel steckt, dann ist es immer wichtig zu überlegen was passiert, wenn man das Ziel erreicht hat? Wie reagiert das Umfeld auf die Million auf dem Konto? Letztlich sollte ein Ziel „SMART“ sein, das heißt:

  • Sinnesspezifisch klar vorstellbar
  • Messbar anhand eindeutiger Kriterien
  • Attraktiv (das Ziel muss erstrebenswert und selbst erreichbar sein)
  • Realistisch
  • Terminiert

Konkret heißt das zum Beispiel: Am 27.06.2015 will ich in meinem neuen Audi A6 sitzen und mindestens 100.000 Euro auf meinem Sparbuch haben.

Um sich Ziele zu visualisieren und sie nicht aus den Augen zu verlieren, kann man sich diese zu Beginn des Jahres aufschreiben oder einfach ein paar Bilder suchen, die diese Ziele symbolisieren. Je öfter man sich diese Ziele anschaut, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, diese auch zu erreichen.


Achtsamkeit

Viele Probleme unserer heutigen Zeit resultieren aus der Tatsache, dass jemand nicht ganz da war. Sei es nur, dass man die Treppe herunterstolpert, bis hin zur Reaktorkernschmelze im Atomkraftwerk – geistesabwesend sein, nicht im „Hier und Jetzt“-Sein ist ein Problem mit schwerwiegenden Folgen. Besonders im Umgang mit anderen ist der Gedanke an den nächsten Termin, die nächste E-Mail oder die nächsten Punkte auf der umfangreichen täglichen ToDo-Liste tödlich, für das gegenseitige Verständnis. Warum sind wir nur so „halbwach“, warum haben wir ein massives Wahrnehmungsproblem? Achtsamkeit ist in aller Munde. Was in unserer reizüberfluteten Multitasking-Welt völlig undenkbar scheint, ist jedoch der Weg zu mehr Konzentration und Gesundheit. Essen, wenn ich esse, gehen, wenn ich gehe – kurz gesagt: Singletasking ist ein erster Schritt hin zu mehr Achtsamkeit. Sie ermöglicht, auf die vielfältigen Signale des Körpers zu hören, zu merken, was einem fehlt oder wie man auf eine Situation reagiert.

Achtsam ist man, wenn man keine vorschnellen, gefühlsbasierten oder kategorisierenden Urteile vornimmt, sondern die Dinge für sich selbst sprechen lässt und ihnen zuhört. Achtsamkeit ist ein in jeder Situation offener Geisteszustand, der uns offen sein lässt für Neues, selbst in bekannten Situationen. Feine Nuancen und Veränderungen zu erkennen, die Wahrnehmung zu schärfen und sich immer wieder ein neues, unvoreingenommes Bild der Realität zu machen, beinhaltet den achtsamen Umgang mit sich und anderen.

Man kann vier Voraussetzungen für Achtsamkeit zusammenfassen:

  • Über-Bewusstheit – sich immer dessen bewusst sein, was man gerade tut.
  • Nicht abgelenkt sein – keine Grübeleien, Zukunftssorgen und Gefühlswallungen unsere Aufmerksamkeit beeinträchtigen lassen.
  • Neutralität – Dinge um uns herum erst mal wahrnehmen. Nicht gleich bewerten, unsere Vorurteile anwenden oder alten Mustern ihren Lauf lassen.
  • Perspektivenwechsel – wie sieht mein Gegenüber die Situation? Vielleicht anders, sinnvoll für ihn.

Achtsamkeit ist die Basis von guten, sozialen Beziehungen, sie wird als Zuwendung und Respekt empfunden. Zusammenfassend können wir sagen, dass wir durch sie klüger, gesünder und glücklicher werden. Wie also kommen wir in diesen Zustand? Eine Antwort kann sein, nicht unachtsam zu sein. Dies wiederum bedeutet, dass wir uns bewusst werden, dass der Hintergrund jeder Information vom jeweiligen Kontext abhängt. Wenn ich immer etwas Neues erwarte und nicht die eingeschliffenen Muster laufen lasse, dann bin ich wachsam und achtsam.


Ich-Zeit

Wenn ich alleine bin, dann fühle ich mich einsam und isoliert. Dennoch ist die Fähigkeit zu sich zu kommen und mal auf das eigene Innenleben zu schauen lebenswichtig. Ohne diese Alleinzeiten verkümmern unsere Kreativität und auch unsere Persönlichkeit. Auch unsere Beziehungen entwickeln sich besser, wenn wir uns von Zeit zu Zeit mal aus ihnen zurückziehen. Allgemein gesagt ist der Mensch ein Beziehungswesen, wir brauchen Nähe um zu gedeihen, wir werden von unseren sozialen Netzen gehalten, und fehlt diese Bindung, so ist das zu jedem Lebenszeitpunkt problematisch – für alle gilt: Bleib in Kontakt. Aber auch das Alleinsein ist ein wichtiges und lebensnotwendiges Bedürfnis. Nur in diesem Raum, zurückgezogen von der Außenwelt kann es zur Selbsterkenntnis und Selbstregulierung kommen, Kreativität und Geist können wachsen.

Die Wege zum Alleinsein sind heute vielfältig. Man muss nicht ins Kloster zum Meditieren gehen – wobei das eine durchaus lohnende Erfahrung ist. Es reicht, sich mal die eine oder andere Stunde bewusst für sich zu gönnen. Wer jetzt den Weg vor den Fernseher sucht, sollte diesen besser gar nicht erst anschalten, als größte aller Trancemaschinen verwehrt es uns den vollständigen Weg in unsere Innenwelt und hält uns auf halbem Weg dahin gefangen – ein Betäubungsmittel mit dem Gefühl des Pseudoalleinseins.


Wozu gehirngerecht

Eckhard von Hirschhausen hat sinngemäß einmal gesagt, dass das Gehirn zwei Probleme hat: Zum einen ist es das komplexeste und komplizierteste Gerät, was Menschen zu Verfügung steht – und es wird OHNE Bedienungsanleitung geliefert. Zum anderen sind viele Menschen der Meinung, ihr Gehirn bliebe länger frisch, indem sie es nicht benutzen.

An dies kann ich nur Vera Birkenbihls Aufruf anschließen, dass sich Menschen vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer entwickeln sollen. Für die Bereich Kommunikation und Arbeit arbeite ich hier seit vielen Jahren und mit einem konsequenten Blick auf ein „besser“ daran, dieses zu ermöglichen.

Meiner Meinung nach ist gehirngerechte Kommunikation und gehirngerechte Arbeit ein Weg zum …

  • besseren Verständnis der Menschen untereinander
  • mehr Wissen über die eigenen Bedürfnisse
  • größerer Achtsamkeit für den eigenen Körper
  • Zufriedenheit und Wohlbefinden
  • Verbundenheit und Akzeptanz in der Welt


Wohlbefinden

Wohlbefinden – wenn wir es nicht haben, vermissen wir es, wenn wir es haben, vergeht es – zum Glück. Viele Menschen fragen sich, wie unser Wohlbefinden entsteht und warum es wieder vergeht – leider. In einem sind sich aber fast alle Menschen einig: Wohlbefinden ist ein erstrebenswertes menschliches Gut – wie auch Glück.

Nun fragen Sie sich vielleicht: „Warum aber kann es mir nicht immer nur gut gehen?“ Ohne Licht kein Dunkel, ohne oben kein unten und ohne innen kein außen, wäre die philosophische Antwort. Fakt ist, dass der Erlebniszustand Wohlbefinden wie auch Glück ohne das zeitweilige Vorhandensein eines anderen negativen Zustandes nicht existieren kann. Goethe formulierte das wie folgt: „Alles auf der Welt lässt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von schönen Tagen.“ Was aber ist dieses Wohlbefinden? Wie kann man Glück definieren? Im Versuch einer umfassenden Definition wird es in der Psychologie als Einheit von psychischem, physischem und sozialen Wohlbefinden beschrieben. Alle drei Komponenten müssen erfüllt sein, dann erst tritt das Wohlbefinden ein. Wohlbefinden kann in vier Dimensionen aufgeteilt werden:

  1. Freiheit von subjektiver Belastung.
  2. Freude als positive, kurzfristige Komponente.
  3. Zufriedenheit als kognitiver Urteilsprozess.
  4. Glück als emotionale Seite in der Kombination aus generellem Lebensglück oder kurzfristigem Glücksgefühl.

Kommen wir zum Glück – einem der aktuellsten Themen überhaupt. Was bei den Amerikanern als „pursuit of happiness“ als eine Art Grundrecht festgeschrieben ist, rückt auch immer mehr hierzulande in den Fokus. Es ist ok glücklich zu sein, man muss sich dafür nicht mehr entschuldigen. Für das Wohlbefinden ist Glück die wichtigste Komponente. Hergeleitet vom mittelhochdeutschen „gelücke“, was soviel bedeutet wie Geschick, günstiger Ausgang, guter Lebensunterhalt hat es im Deutschen drei Bedeutungsfacetten, die sich aber alle drei auf ein positives erstrebenswertes Ergebnis beziehen. „Fortuna“ (lat.) oder „luck“ (engl.) stehen für den Glücksfall, ein unerwartetes positives Ereignis. Wer dieses Glück hat, ist aber nicht unbedingt glücklich. Die zweite Stufe ist Glück wie in „happiness“ (engl.) welches Momente des Glücks beschreibt und meist emotional hergeleitet wird. Diese spürt man, man ist glücklich – teilweise auch nur für eine kurze Zeit. Die dritte Bedeutungsebene von Glück ist ein langanhaltendes Gefühl der Zufriedenheit – das ganze Leben wird hierbei eher kognitiv bewertet. Für den glücklichen Menschen heißt das, dass er ein positives Selbstbild mit hoher Selbstachtung und befriedigendem Identitätsgefühl hat.

Bleibt noch das Thema Zufriedenheit, welches im Englischen mit den Begriffen „satisfaction“ und „contentment“ beschrieben wird. Es stellt einen Prozess dar, in welchem zuerst verglichen und dann bewertet wird. Kognitiv wird dieser Ist- und Soll-Zustand gegeneinander abgeglichen, dann kommt bei positivem Ergebnis das Gefühl des Mit-sich-zufrieden-sein. Im Gegensatz zum Empfinden von Glück ist der Vergleich von Ist- und Sollzustand bei Zufriedenheit sehr wichtig. Glück ist aber der Zufriedenheit übergeordnet, denn Zufriedenheit ist maßgeblich am Glücksgefühl beteiligt.

Zurück zum Wohlbefinden, zurück an den Arbeitsplatz. Wie schon im Bereich „Positive Psychologie“ beschrieben, sind die Einflussfaktoren für Wohlbefinden am Arbeitsplatz einfach zu fassen, wenn auch nicht so einfach umzusetzen. Die eigene Tätigkeit sollte gerne ausgeführt werden und ein großes Maß an Selbstbestimmheit beinhalten. Die Stimmung während des Arbeitens ist wichtig, das Anregungspotential sollte für den Einzelnen optimal sein und das Erregungsniveau sollte sich im mittleren Bereich bewegen.


In den Flow kommen …

Nach der Flow-Theorie des amerikanischen Psychologen Csikszentmihalyi, die mit diesen Erkenntnissen im Einklang steht, kommt ein Mensch während seiner Arbeit dann in den Flow, wenn es eine Balance zwischen Anforderungen und Fähigkeiten gibt. Flow bezeichnet das angenehme und positive Gefühl des Aufgehens in einer Tätigkeit. Sind wir weder unter- noch überfordert, dann können wir in den Flow kommen – er ermöglicht uns uneingeschränktes Wohlbefinden während der Arbeit.

Leider ist unser Verständnis von Arbeit noch viel zu sehr davon geprägt, dass man sich bei ihr nicht wohlfühlen darf, dass Wohlbefinden keine Rolle spielt und auch kaum vorhanden ist. Man kann die Wahrscheinlichkeit für Wohlbefinden aber zum Glück erhöhen, das Ginkgo-Prinzip zeigt auf den Ebenen mental, funktional und lokal Wege und Möglichkeiten.


Selbstwirksamkeit

Wann fühlt sich ein Mensch bei seiner Arbeit gut? Wann hat er das Gefühl, etwas geleistet zu haben? Eine Frage, die angesichts unserer digitalisierten Welt, wo wir zum Teil nur kleine Rädchen in einem großen Uhrwerk sind, zwar einfach zu beantworten, aber viel schwieriger umzusetzen ist. Das Stichwort heißt Selbstwirksamkeit. Sie entsteht auf zwei Wegen. Der eine Weg ist der der sozialen Anerkennung und positiven Rückmeldung der eigenen Tätigkeit – besonders im Ehrenamt von immenser Bedeutung. Der zweite Weg der Selbstwirksamkeit ist das Produkt von Anstrengung und Erfolg. Dieser kann schnell zu Falle werden, da man selbst, wenn man den Erfolg nicht sieht, ihn nicht hat oder er einem nicht mitgeteilt wird, immer mehr Anstrengung aufwendet. Die Schlussfolgerung ist weder neu noch überraschend. Der Beitrag zum Großen und Ganzen sollte für das gute Gefühl eines jeden Einzelnen mitgeteilt werden und seine Wichtigkeit im Gesamtprojekt erläutert werden. Dann kann vielleicht auch ein dritter Weg zu mehr Selbstwirksamkeit beschritten werden: über Spaß zum Erfolgserlebnis und damit zum guten Gefühl, etwas geleistet zu haben.