Resilienz-Strategie: Cold Shower-Effekte für unterwegs

Resilienz-Strategie: Cold Shower-Effekte für unterwegs

…oder warum ich im Büro mit einer Kühlweste sitze.

Bist Du ein Warmduscher? Klar… und dann natürlich auch kalt. Warum? Weil mein Körper morgens erst mal was Warmes braucht… aus Sicht der gesundheitlichen Effekte ergibt aber erst der Abschluss mit kaltem Wasser wirklich Sinn.

Resilienz-Strategie: Cold Shower-Effekte für unterwegs

Begonnen hat es als eine kleine Challenge, mal 2 Wochen nach dem normalen Duschen noch kalt hinterher. Mittlerweile mache ich das seit über einem Jahr jeden Morgen – mit tiefer Freude… spätestens danach. Ich habe mich allerdings auch so konditioniert, dass ich bevor ich Kontakt mit dem kalten Wasser habe, anfange zu lächeln und nach oben zu schauen. Das scheint meinem Gehirn zumindest den Schritt unter den kalten Wasserstrahl zu ermöglichen. Mittlerweile freue ich mich vor dem Duschen schon auf den kalten Schauer zum Schluss. Zum Wohle meiner Gesundheit und für mehr Resilienz im Alltag.

Wozu ich das mache?

Ich habe diverse Effekte an mir bemerkt, die ich positiv finde. Das Konzept der kalten Thermogenese schlägt diverse energie- und gesundheitsfördernden Effekte von Kälte auf dem Körper vor. Was genau passiert wird wie folgt beschrieben:

Ich atme auch nach einem Jahr des kalten Duschens immer noch ganz tief durch, wenn ich unter dem kalten Wasser stehe. Damit fülle ich meinen Körper mit Sauerstoff, Wachheit und Frische – ein erstes Resilienz-Training am Morgen.

Hormone für Muskelwachstum, Fettverbrennung und die Produktion von Testosteron sollen auch gebildet werden. Sie heißen Adiponektin, Irisin und Gonadotropin. Sprich neben der Tatsache, dass ich damit jede Menge Kalorien verbrenne, meine Glukoseaufnahme und auch die Insulinempfindlichkeit verbessere, erhöht sich auch mein Ruhestoffwechsel. Gleichzeitig kann ich Entzündungen verringern, mein Immunsystem ankurbeln. Was ich auch bemerkt habe ist die schnellere Erholung vom Lauf- oder Krafttraining – sozusagen mehr Resilienz im sportlichen Bereich.

Warum aber jetzt auch im Büro?

Ich habe mir eine Kühlweste mit Kühlakkus gekauft, um zu testen, wie die Effekte des morgendlichen Duschens auch tagsüber noch mal erreicht werden können. Dazu werde ich jetzt 30 Tage lang jeden Tag für 30-60 Minuten die Weste tragen und dann Euch berichten, was noch anders ist.

Die bisherigen Effekte des kalten Duschens sind so eindrücklich, dass ich gespannt bin, ob ich diese noch weiter steigern kann. Wie sich das auf meine Resilienz auswirkt werde ich auch genau beobachten – Tag eins war trotz sommerlicher Kälte entspannter als gedacht…

By | 2016-08-11T16:27:03+00:00 August 14th, 2016|ResilienzTipps|1 Kommentar

About the Author:

Sebastian Mauritz
Sebastian Mauritz ist unter den führenden Deutschen Resilienzexperten. Er coacht und trainiert Menschen weltweit seit 1998 und berät Unternehmen und Führungskräfte in den Bereichen resiliente Kommunikation & Führung, Burn-out Prävention und Resilienzstrategien. Als Initiator und Co-Autor des Buches „Das Ginkgo-Prinzip“ hat er 2009 ein Grundlagenwerk für ein ganzheitliches Verständnis der Arbeitswelt verfasst. Mit seinem zweiten Buch "Wenn schon Burn-out, dann richtig!" hat er 2013 das Burn-out-Phänomen wertschätzend provokativ erörtert und mit dem Buch die Sichtweise vieler Leserinnen und Leser um neue Aspekte bereichert. Als Keynote-Speaker vermittelt er schwere Themen wie Burn-out und Stress mit charmanter Leichtigkeit und verhilft schon beim Zuhören zu mehr Resilienz.

Ein Kommentar

  1. […] seit über einem Jahr für mich als steten Begleiter. Morgens kalt zu duschen und im Sommer der Einsatz einer Kälteweste habe ich auch schon ausprobiert – die Reaktion des Körpers, auch Thermogenese genannt, ist ein […]

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